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Klinik für Nuklearmedizin
Mit radioaktiver Strahlung Organfunktionen sichtbar machen & behandeln

Nuklearmedizinische Diagnostik & Therapie

Für Schilddrüsenerkrankungen bieten wir eine gesonderte Sprechstunde

Gezielte Therapien: Radioaktive Substanzen wirken direkt am Ort des Geschehens

Komfortable Therapiestation für die stationäre Behandlung

Kontakt

Aufgrund hoher Nachfrage und der begrenzten Anzahl an Anbietern kommt es aktuell zu langen Wartezeiten in der Schilddrüsensprechstunde. Das Terminangebot wurde bereits maximal erweitert, und Termine können bequem über Doctolib online gebucht werden. Falls online keine zeitnahen regulären Termine verfügbar sind, gilt dies auch telefonisch.

Nur Vorgespräche zur Radiojodtherapie oder dringende Untersuchungen (mit entsprechender Dringlichkeitskennzeichnung durch den Hausarzt) werden als Ausnahme behandelt. Wir hoffen auf Ihr Verständnis und bedauern, dass frühere Termine leider nicht möglich sind.

Für die Übermittlung von relevanten Vorbefunden und weiteren Unterlagen nutzen Sie gerne den Austausch via KIM:

nuklearmedizin@
mariahilf.kim.telematik

Hinweis: Diese Adresse ist nur erreichbar innerhalb des Telematik-Netzwerks für zugelassene Mediziner der Kassenärztlichen Vereinigung.

Klinik für Nuklearmedizin

Viersener Straße 450
41063 Mönchengladbach

Wolfgang Schäfer

Wir machen hochmoderne Nuklearmedizin inkl. PET-CT und dabei Dienst nach Sinn und nicht nach Vorschrift.

Prof.Dr.Dr. Wolfgang Schäfer Chefarzt der Klinik für Nuklearmedizin

Drei Fragen an den Chefarzt

Unsere nuklearmedizinischen Leistungen umfassen zwei Bereiche: die Diagnostik und die Therapie.

Bei der Diagnostik geht es weniger darum, wie ein Organ aussieht, sondern ob die Organe ihrer Funktion gerecht werden. Diese sogenannte Funktionsdiagnostik hilft z. B. bei der Untersuchung des Stoffwechsels oder der Tumorsuche. Dafür bekommt der Patient eine kleine Menge einer radioaktiven Substanz injiziert. Mit einem nuklearmedizinischen Kamerasystem wird verfolgt, wie sie sich im Körper verteilt. So lassen sich schnell ablaufende Prozesse wie die Durchblutung oder langsamere Vorgänge wie der Knochenstoffwechsel sichtbar machen.

Diese Methode wird für viele Organe genutzt, etwa für die Nieren, Lunge, Gehirn oder das Lymphsystem. Auch Blutungen, Entzündungen und Tumore können so erkannt werden. Die Bilder werden entweder planar oder in SPECT/CT oder PET/CT-Technik erstellt.

Das Prinzip der nuklearmedizinischen Therapie ist ähnlich wie bei der Diagnostik: Eine radioaktive Substanz reichert sich gezielt in bestimmten Geweben an. Der Unterschied ist hierbei, dass die Strahlung nicht primär zur Bildgebung dient, sondern therapeutische Wirkung entfaltet.

Nuklearmedizinische Diagnostik und Therapie sind in der Regel sehr nebenwirkungsarm.

Bei uns finden Sie kein „Kamera-Museum“. Wir sind technisch hochmodern ausgestattet. Mit der CZT-basierten Herzkamera verfügen wir zum Beispiel über eine der modernsten Herzkameras der Welt in Vollausstattung.

In der Diagnostik geht es im Schwerpunkt um Schilddrüsenuntersuchungen, Untersuchungen zur Durchblutung des Herzens und der Lunge sowie der Skelettszintigrafie. Mit der PET/CT beurteilen wir die Ausbreitung von Tumorerkrankungen, nutzen sie aber auch zur Suche nach Entzündungsherden und zur Beurteilung des Hirnstoffwechsels.

Die drei häufigsten Behandlungen sind gut- und bösartige Tumore an der Schilddrüse und  schmerzhafte Knochenmetastasen.

Die Therapie wird am häufigsten bei Schilddrüsenerkrankungen eingesetzt – rund 450 mal im Jahr. Zum Beispiel bei einer Überfunktion der Schilddrüse oder nach der Operation von bösartigen Schilddrüsentumoren.

Eine Therapie erfordert in der Regel einen stationären Aufenthalt. Dafür verfügen wir in der Klinik über acht Betten, verteilt auf zwei Zweibett- und vier Einzelzimmer. Das erinnert eher an ein kleines Hotel als an ein Krankenhaus. Der Aufenthalt wird so angenehm wie möglich gemacht. Deshalb sind die Zimmer hell, freundlich und haben große Fenster sowie eine kleine Terrasse – und sind mit allem ausgestattet, was man für einen kurzen komfortablen Aufenthalt braucht.

In der Nuklearmedizin ist Strahlenschutz natürlich ein wichtiges Thema. Aber keine Sorge – die Strahlenexposition in der Diagnostik ist gering und liegt ungefähr in dem Bereich, dem wir auch durch natürliche Strahlung ausgesetzt sind oder etwas darüber. Das liegt unter anderem daran, dass die Geräte immer empfindlicher werden und schon mit sehr wenig Strahlung genaue Ergebnisse liefern können.

Für die Therapie, wo Strahlung zu therapeutischen Zwecken verabreicht wird, gibt es spezielle Vorschriften: Patienten bleiben in speziell ausgestatteten Zimmern, und für die Station gelten besondere Reinigungs- und Entsorgungsregeln. So bleibt alles sicher und kontrolliert.

Durch die strengen Regeln für den Umgang mit radioaktiven Stoffen ist bei der Therapie ein stationärer Aufenthalt nötig. Wer eine Therapie mit offenen radioaktiven Substanzen bekommt, muss im Krankenhaus bleiben, damit „Unbeteiligte“ nicht unnötig Strahlung ausgesetzt werden – besonders Kleinkinder und Schwangere. Auch wenn das Risiko sehr gering ist, schreibt das Gesetz diese Sicherheitsmaßnahmen sinnvollerweise vor.

Impressionen aus der Nuklearmedizin

Im Team für Sie da.

Unser spezialisiertes Team aus Fachärzten der Nuklearmedizin, Medizinphysikern und medizinisch-technischen Assistenten nutzt modernste Technologie, um Organfunktionen präzise sichtbar zu machen.

So gewährleisten wir Diagnosen und Behandlungen auf höchstem medizinischen Niveau.

Zum Team

12.000
ambulante Patienten pro Jahr
1000
Lungen­szintigraphien pro Jahr
2500
PET-CTs pro Jahr, davon 750 mit PSMA
4000
Herz­unter­suchungen mit dem CZT-Kamerasystem
450
stationäre Patienten pro Jahr
6000
Schilddrüsen­untersuchungen pro Jahr
Leistungsspektrum

Unsere Klinik bietet moderne Diagnostik wie PET/CT Myokard- und Knochenszintigrafie, um Organfunktionen und Stoffwechselprozesse präzise sichtbar zu machen.

Therapeutisch behandeln wir Schilddrüsenerkrankungen, Skelettmetastasen und mehr – schonend und individuell abgestimmt.

Heilkunst in der Praxis

Tumormarker hTG von 27990 auf 0

Durch eine präzise Diagnostik, multidisziplinäre Therapie und engmaschige Nachsorge gelang eine vollständige Heilung – ein eindrucksvolles Behandlungsergebnis über zehn Jahre nach der Erstdiagnose.

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Praktisches Jahr mit Perspektive

Wir freuen uns, wenn Sie sich vorstellen können ihr "Wahltertial" in der Klinik für Nuklearmedizin zu machen.

Hier lernen Sie jeden Tag im direkten Umgang mit den Patienten die Bandbreite der nuklearmedizinischen Diagnosemöglichkeiten kennen.

Sie werden schnell in die Bildinterpretationen der verschiedenen Bildgebungsverfahren einbezogen und stehen in unserem interdisziplinär breit aufgestelltem Haus schnell mit vielen Kollegen der anderen Kliniken im Austausch.

Die modernsten, nuklearmedizinsischen Bildbegungsverfahren sind hier Ihre selbstverständliche Arbeitsgrundlage.

Veranstaltungen der Klinik für Nuklearmedizin

Aktuell sind keine Termine vorhanden.

Häufige Fragen : Diese Antworten geben Orientierung

In der nuklearmedizinischen Diagnostik werden Stoffwechselvorgänge sichtbar gemacht. Dazu werden den Patienten geeignete radioaktiv markierte Substanzen – so genannte Radiopharmaka – in die Armvene gespritzt. Nach einer gewissen Einwirkungszeit markieren diese Stoffe den interessierenden Stoffwechselprozess.

Die radioaktive Substanz bleibt wenige Stunden im Körper, da sie vom Körper ausgeschieden wird und zusätzlich radioaktiv zerfällt. Die Strahlenbelastung ist für den Körper relativ gering.

Die Szintigraphie ist eine Untersuchung, bei der dem Patienten eine schwach radioaktive Substanz injiziert wird. Dieser Marker lagert sich in bestimmten Organen an, z. B. in der Schilddrüse oder den Knochen. Eine Gammakamera macht die Strahlung sichtbar und erstellt daraus ein Bild – das sogenannte Szintigramm.

Für „Positronen-Emissions-Tomographie“ steht die Abkürzung „PET“. Von Stoffwechselvorgängen werden bei diesem Verfahren dreidimensionale Abbildungen im Körper gemacht. Für diese Bilder wird ein Tracer – eine Substanz zum Aufspüren von Stoffwechselvorgängen – benutzt. Es reichert sich in bestimmten Zelltypen und damit in definierten Körperregionen an. Dabei zeigt es Bereiche mit erhöhter Stoffwechselaktivität an. PET ist eins der wichtigsten bildgebenden Verfahren überhaupt.

Beim PET-CT wird dieses Verfahren gezielt mit der Computertomographie (CT) verbunden. Dadurch werden die abgebildeten Stoffwechselvorgänge ganz genau in den zugehörigen Körperregionen zusammen abgebildet werden. PET bildet die Stoffwechselprozesse im Körper ab, während CT die zugehörige Anatomie zeigt.

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