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Klinik für Strahlentherapie
Strahlentherapie: maßgeschneiderte Tumorbehandlung im Teamwork

Moderne Strahlentherapie in Mönchengladbach – Ihre Klinik für präzise Tumorbehandlung

Präzise Tumor-Behandlung mit mit vier High-Tech-Linearbeschleunigern, gesteuert durch ein 50-köpfiges interprofessionelles Team

Modernste radioonkologische Methoden: Intensitätsmodulierte Bestrahlung (IMRT, VMAT), stereotaktische Strahlentherapie (SRS, SBRT), Atemtriggerung (Gating), Kombinierte Radiochemotherapie (RCT), HDR- und LDR-Brachytherapie

Kooperationspartner in 15 zertifizierten interdisziplinären Tumor-Zentren

Behandlung aller malignen Tumore sowie gutartiger Erkrankungen und funktioneller Beschwerden 

Kontakt

Montag - Freitag
08.00 - 12.00 Uhr

Montag - Donnerstag
13.00 - 16.00 Uhr

Termine vergeben wir nach Vereinbarung. Rufen Sie uns gerne an.

Termine vergeben wir nach Vereinbarung. Rufen Sie uns gerne an.

Für eine zügige Therapieplanung ist die Vollständigkeit aller Unterlagen schon bei der Erstvorstellung Ihrer Patienten entscheidend!

Von Diagnosen bis Bilddaten – erfahren Sie, welche Unterlagen benötigt werden und wie wir die Behandlung für Ihre Patienten individuell gestalten.

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Klinik für Strahlentherapie

Viersener Straße 450
41063 Mönchengladbach

Ursula Nestle

Die Strahlentherapie ist an etwa der Hälfte aller Tumorheilungen beteiligt – bei guter Lebensqualität.

Prof.Dr.med. Ursula Nestle Chefärztin der Klinik für Strahlentherapie

Drei Fragen an die Chefärztin

Wir behandeln in Mönchengladbach vor allem maligne Tumore. Die Strahlentherapie spielt bei etwa der Hälfte aller Krebsheilungen eine Rolle – entweder als alleinige Behandlung oder in Kombination mit einer Operation oder Chemotherapie.

Dies gelingt schonend dank modernster Technologie. Man kann sich das so vorstellen: Krebszellen sind gegenüber der Strahlung empfindlicher als gesunde Zellen, die oft wieder ganz gut regenerieren können. Durch die Bestrahlung werden also Tumore gezielt zerstört, während das normale Gewebe weitgehend geschont wird – sozusagen mit einem „blauen Auge“ davonkommt.

Die Anwendung reicht sprichwörtlich von Kopf bis Fuß – von Gehirntumoren bis zu Metastasen im Bein. Besonders häufig behandeln wir bösartige Tumore von Brust, Prostata, Lunge oder Verdauungstrakt, wie Speiseröhre oder Enddarm. Auch Tumore im HNO-Bereich, im zentralen Nervensystem und im gynäkologischen Bereich gehören dazu.

Aber auch wenn eine Heilung nicht möglich ist, kann die Strahlentherapie helfen, Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität deutlich zu verbessern.

Also, wenn zum Beispiel ein Patient mit einem Prostatakarzinom über eine Bestrahlung nachdenkt, oder auch wenn für eine Brustkrebs-Patientin ein Tumorboard die Bestrahlung empfohlen hat, gibt es zuerst mal ein ausführliches Aufklärungsgespräch. Da klären wir alle wichtigen Fragen: Ist die Therapie sinnvoll? Was bedeutet das für den Patienten, die Patientin? Wie läuft es genau ab? Tut das weh?

Wenn sich die Patientin, der Patient für die Bestrahlung entscheidet, folgt dann ein Planungstermin. Dabei machen wir eine CT-Aufnahme in der späteren Behandlungsposition – vielleicht auch mit Lagerungshilfen, damit es bequem ist und die Bestrahlung gut klappt. Diese Lagerung wird dann mit Laser-Unterstützung markiert.

Anschließend zeichnet das Ärzte-Team in den CT-Bildern ein, was genau bestrahlt oder auch geschont werden soll. Das Team der Medizinphysik berechnet dann ganz genau den Bestrahlungsplan. Oft wird das Ganze mehrfach optimiert, was schon mal ein paar Tage dauern kann. Dann geht’s los: Montag bis Freitag, meist über mehrere Wochen.

Die Bestrahlung selbst dauert nur wenige Minuten, tut nicht weh und fühlt sich ein bisschen an wie eine Röntgenaufnahme. Man ist alleine im Raum, das Gerät bewegt sich drumherum, es brummt etwas – und das war’s. Die wichtigste Aufgabe für den Patienten? Einfach ruhig liegen bleiben.

Die Kombination von menschlicher Medizin und modernster Technik ist für mich sehr spannend. Ich finde es wunderbar, dass man in der Strahlentherapie eigentlich immer ziemlich genau weiß, was man tut, und damit auf eine vergleichsweise schonende Weise lebensbedrohliche Erkrankungen heilen kann. Wir machen dabei genau das, wovon unsere „Urahnen“ wie Leonardo Da Vinci oder Marie Curie geträumt haben!

Dazu passt meine Begeisterung für die wissenschaftliche Basis der Strahlentherapie und dafür, diese weiter zu entwickeln. Dabei engagiere ich mich neben meiner Tätigkeit in Krankenversorgung, Forschung und Lehre auch persönlich in verschiedenen ehrenamtlichen Funktionen, wie zum Beispiel in verschiedenen Leitlinienkommissionen, als Sprecherin der Strahlentherapeuten in der deutschen Krebsgesellschaft (ARO), als  Kongresspräsidentin unserer Fachgesellschaft (DEGRO) oder auch als Vorsitzende der Strahlenschutzkommission (SSK).

Überdies nehmen wir an großen nationalen und internationalen Studien teil, neben eigenen Projekten auch an klinischen Studien anderer renommierter Wissenschaftler. Im Ergebnis entstehen daraus neue Behandlungsmethoden mit optimaler Nutzung von Strahlen in der Medizin.

Impressionen aus der Strahlentherapie

Im Team für Sie da.

Fachkompetenz in der Strahlentherapie – Unser Expertenteam in Mönchengladbach für Ihre bestmögliche Versorgung

In 50% der Krebsheilungen sind wir durch unsere wegweisende Ausstattung und durch unsere Beteiligung an vielen zertifizierten Zentren involviert. Um Sie kümmert sich deshalb ein großes Expertenteam.

10 FachärztInnen und 10 MedizinphysikerInnen setzen die vier Linearbeschleuniger individuell und präzise ein – mit der Unterstützung von 31 Medizinisch-technischen Assistentinnen und Assistenten.

Zum Team

2500+
Patientinnen und Patienten pro Jahr
140+
einzelne Bestrahlungen pro Tag
4
High-Tech-Linear­beschleuniger
15
Tumorboards sprechen individuelle Behandlungs­empfehlungen aus
50 %
der Krebsheilung erfolgt mit Beteiligung der Strahlentherapie
50
Expertinnen und Experten an den Bestrahlungsgeräten

Ausgezeichnet und vernetzt

Unsere neun „in house“ und acht externen DKG-Zertifizierungen, die Kooperationen mit drei führenden Brustzentren und die europäische Auszeichnung als ESTRO Institutional Member spiegeln höchste Standards wider. Zudem sind wir Partner in vier Gruppen der ambulanten Spezialärztlichen Versorgung (ASV)

Gemeinsam mit diesen starken Partnern bieten wir Ihnen eine interdisziplinär eingebundene up-to-date Strahlentherapie und Radio-Onkologie.

Leistungs­spektrum

Wir behandeln die gesamte Bandbreite an malignen und viele benigne Erkrankungen mit individueller innovativer Strahlentherapie.

Techniken wie IMRT, Stereotaxie und Gating sind bei uns ebenso selbstverständlich wie Nachsorge und Studienarbeit.

Heilkunst in der Praxis

Wie helle Räume und modernes Design die Therapie stärken

Die Strahlentherapie gilt als hochpräzises Verfahren in der Krebsbehandlung. Doch neben der medizinischen Exzellenz spielt auch das Umfeld eine bedeutende Rolle für das Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten.

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Die breite Vielfalt der Klinik mit intensivem, fach-übergreifendem Austausch auf sehr hohem Niveau – spannender kann ein Arbeitsplatz kaum sein.

Aktuelle Stellen­angebote

Praktisches Jahr mit Perspektive

Wir freuen uns, wenn Sie sich vorstellen können ihr „Wahltertial“ in der Klinik für Strahlentherapie zu machen.

Sie werden aktiv in die Therapieplanung und -durchführung miteinbezogen.

Intensiver Austausch mit den zu behandelnden Patienten, mit Kollegen und der Medizinphysik.

Modernste Bestrahlungstechniken in ansprechend gestalteter Umgebung.

Veranstaltungen der Klinik für Strahlentherapie

Aktuell sind keine Termine vorhanden.

Presseveröffentlichungen

Aktuelle Presseberichte über die Klinik für Strahlentherapie und Einblicke in unsere Entwicklungen, Veranstaltungen und besonderen Momente.

Alle Presseveröffentlichungen

Häufige Fragen : Diese Antworten geben Orientierung

Bei der Strahlentherapie werden die Krebszellen mithilfe sogenannter ionisierender Strahlung angegriffen. Die Strahlung schädigt die Erbsubstanz der Zellen, sodass die Zellteilung aufhört und die Zellen absterben. Tumoren werden kleiner und verschwinden.

Die Bestrahlungstermine dauern etwa 15-30 Minuten, wovon oft nur kurze zwei Minuten echte Bestrahlungszeit sind. Von der Bestrahlung selber merken Sie nichts, ähnlich wie beim Röntgen.

Haarausfall kommt nur in bestrahlten Körperregionen vor und beginnt dann ein bis drei Wochen nach der ersten Behandlung im Bereich der bestrahlten Haut. Zusätzlich kann hier eine strahlenbedingte Dermatitis, ähnlich eines vorübergehenden Sonnenbrands auftreten. In der Regel regeneriert die Haut bald wieder, auch die Haare wachsen oft nach.

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