Das Logo der Kliniken Maria Hilf

Wie helle Räume und modernes Design die Therapie stärken

Die Strahlentherapie gilt als hochpräzises Verfahren in der Krebsbehandlung.

Doch neben der medizinischen Exzellenz spielt auch das Umfeld eine bedeutende Rolle für das Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten.

Mit dem kürzlich fertiggestellten Anbau und dem neuen Gestaltungskonzept der Klinik für Strahlentherapie wurden Räume geschaffen, die nicht nur funktionalen Ansprüchen genügen, sondern auch gezielt Fragen und Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt stellen.

Architektur für das Wohlbefinden

Die Räume der Klinik überzeugen durch helle, lichtdurchflutete Räume, klare Strukturen und eine moderne, einladende Gestaltung. Studien zeigen, dass eine freundliche und beruhigende Umgebung Stress reduzieren und sogar den Heilungsverlauf positiv beeinflussen kann. Gerade in der Strahlentherapie, wo Patientinnen und Patienten oft über mehrere Wochen regelmäßig zur Behandlung kommen, ist es entscheidend, eine gute Aufenthaltsqualität zu schaffen. Aber auch Information und Wissen über die eingesetzte Technik und ihre Hintergründe reduzieren die Angst vor dem Unbekannten.  

Überraschende Wirkung der „Urahnen“

Wegen eines einfachen organisatorischen Problems entstand im Rahmen des Umbaus die Idee, den Behandlungsgeräten Namen statt Nummern zu geben. Die Mitarbeiter der Klinik kürten dafür berühmte Physiker und Naturwissenschaftler und ein studentisches Projekt brachte kreative Akzente ein: Inspirierende Wandmotive und Orientierungshilfen, die Marie Curie und ihre Kollegen abbilden, erleichtern die Navigation durch den Behandlungsbereich.

Ohne Galilei, Faraday oder Einstein gäbe es ja unsere heutige Technik nicht!

Aber da ist noch mehr: die Patientinnen und Patienten profitieren heute unmittelbar von der Forschung genau dieser Wissenschaftler. „Ohne Galilei, Faraday oder Einstein gäbe es ja unsere heutige Technik nicht! Und auf einmal wird klar: diese Forscher haben über Jahrhunderte davon geträumt, dass ihre Arbeit einmal anderen Menschen helfen kann“, erklärt Prof. Dr. Ursula Nestle, Chefärztin der Klinik für Strahlentherapie – „... und genau dafür nutzen wir die Ergebnisse ihrer Arbeit, jeden Tag.“ Und so geht man nun täglich zu „Da Vinci“ zur Behandlung und kann sich im Wartebereich darüber informieren, was er zur Entwicklung der Technik beigetragen hat.

Ein Konzept mit Vorbildcharakter

Der An- und Umbau der Klinik für Strahlentherapie setzt neue Maßstäbe für die Verbindung von Architektur, Design, Information und medizinischer Funktionalität. Er zeigt, dass Heilung nicht nur von medizinischer Präzision, sondern auch von Vertrauen in die Technik und einer Umgebung abhängt, die auf die Bedürfnisse der Menschen eingeht.

Die Strahlentherapie der Kliniken Maria Hilf liefert damit nicht nur „Gute Strahlen“, sondern auch Räume, die inspirieren und unterstützen – ein Beispiel dafür, wie Heilkunst in der Praxis ganzheitlich gedacht werden kann.

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