Das Logo der Kliniken Maria Hilf
Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin
Operative Eingriffe sicher und entspannt überstehen

Anästhesie und operative Intensivmedizin

Alle geplanten Eingriffe, Intensivpatienten und Notfälle.

24-Stunden alle modernen Verfahren der Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerzmedizin.

Individuelles Aufklärungsgespräch, passendes Anästhesieverfahren, entspanntes Aufwachen und Schmerzreduktion mit Fokus auf die beste Erholung.

Kontakt

Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin

Viersener Straße 450
41063 Mönchengladbach

Andreas Hohn

Bei der Überwachung eines Patienten unter Narkose haben wir manchmal mehr Parameter auf dem Radar als ein Pilot, der ein Verkehrsflugzeug fliegt.

PD Dr. med. Andreas Hohn Chefarzt, Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin

Drei Fragen an den Chefarzt

Die modernen Anästhesieverfahren ermöglichen, dass heute hochkomplexe Operationen machbar sind. Und das auch bei älteren oder multimorbiden Patienten, deren Anzahl durch die demografische Entwicklung immer weiter steigt. Unser Job hat dabei im Wesentlichen vier Dimensionen: Wir wählen das beste Anästhesieverfahren aus, sorgen für maximale Sicherheit während der gesamten Operation, entwickeln individuelle Konzepte für die Schmerztherapie und Nachbetreuung und sorgen für einen hohen Patientenkomfort.

Das Wichtigste für uns ist, dass die Patienten den Eingriff sicher und entspannt überstehen. Wir sind natürlich auch darauf vorbereitet, falls es zu Problemen kommen sollte. Hier gilt es im Vorgespräch, bereits Risiken zu erkennen. Und grundsätzlich wachsam und gut vorbereitet zu sein, um schnell zu reagieren.

Während des Eingriffs sind wir vergleichbar mit einem Piloten:
Wir haben alle wichtigen Parameter, wie zum Beispiel Herzfrequenz, Blutdruck, Sauerstoffsättigung, Narkosetiefe oder Muskelrelaxierung und vieles mehr ständig im Blick. Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Körperfunktionen im Gleichgewicht zu halten. Gleichzeitig achten wir auf den Komfort der Patienten, wie zum Beispiel eine angenehme Körpertemperatur. Wir sagen immer: möglichst kuschelig halten. Nach der Narkose gibt es oft direkt ein Wassereis, im Aufwachraum kann man oft sofort eine Tasse Kaffee trinken.

Bei Regionalanästhesien können Sie wach bleiben oder zusätzlich eine leichte Sedierung erhalten. Wir bieten die Möglichkeit, während der OP einen Film zu schauen mit der Videobrille: Action-Film, Natur-Doku oder ein klassisches Konzert – jeder so, wie er möchte.

Eine gute Narkose zeichnet sich vor allem durch Präzision und Individualität aus. Entscheidend ist, dass die Narkosetiefe genau auf den Patienten und die jeweilige Operation abgestimmt ist. Dafür nutzen wir moderne Messverfahren, die uns helfen, die Dosierung der Medikamente passgenau zu bestimmen.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist das Erstgespräch. Hier nehmen wir uns Zeit, um in Ruhe alles zu erklären, Fragen zu beantworten und eine Vertrauensbasis zu schaffen. Wir wissen, dass eine gute Kommunikation, gerade bei der Sorge vor Schmerzen oder anderen Komplikationen, ein wichtiger Schlüssel ist, um Sorgen und Ängste zu nehmen.

Für die Zeit nach der Operation haben wir ein spezialisiertes Team, das sich intensiv um die Nachbetreuung und die Schmerztherapie kümmert. Kontrollen finden mehrfach täglich statt. Das ist besonders wichtig bei Patienten, die bereits vor der Operation chronische Schmerzen mitbringen.

Im Vorfeld einer Operation nehmen wir uns viel Zeit, um alle wichtigen Fragen und Themen mit unseren Patienten zu besprechen. Unsere Patientenklientel ist sehr breit gefächert – wir betreuen sowohl Säuglinge als auch hochbetagte Menschen. Deshalb ist das Erstgespräch für uns ein ganz zentraler Schritt. Hier klären wir umfassend auf, legen eine Vertrauensbasis, und nehmen Unsicherheiten und Ängste ernst.

Im Gespräch ordnen wir gemeinsam ein: Ist der Patient grundsätzlich gesund oder bringt er relevante Vorerkrankungen oder spezielle Risiken mit? Ist die geplante Operation eher komplex oder weniger aufwändig? Aus diesen Informationen leiten wir dann das individuell passende Anästhesieverfahren ab und besprechen auch, wie die postoperative Nachbetreuung aussehen wird.

Ein Thema, das fast alle Patienten ansprechen, ist: „Ich möchte nichts mitbekommen.“ Und natürlich gehen wir auf die häufigsten Sorgen ein, zum Beispiel: „Werde ich während der OP wach?“ oder „Bekomme ich Schmerzen nach dem Eingriff?“ Hier können wir beruhigen und genau erklären, wie wir für Sicherheit und Schmerzfreiheit sorgen. Unser Ziel ist es immer, dass die Patienten gut informiert und mit einem sicheren Gefühl in die Operation gehen.

Impressionen aus der Anästhesiologie & Operativen Intensivmedizin

Im Team für Sie da.

Fachärzte & Pflegekräfte für Anästhesie und operative Intensivmedizin

Ihr Wohl steht im Mittelpunkt: Unser erfahrenes Team überwacht Ihre Vitalparameter und sorgt für Ihre Sicherheit – auch auf der Intensivstation.

Zum Team

12.000
Anästhesie­leistungen pro Jahr
13
Behandlungs­plätze auf der Operativen Intensivstation
1400
Intensiv­patienten pro Jahr
800+
Patienten im Akut­schmerzdienst
Leistungs­spektrum

Alle gängigen Anästhesieverfahren, einschließlich Regional- und sowie umfassende Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin.

Permanente Überwachung der Vitalparameter wie Herzfrequenz, Blutdruck und Sauerstoffsättigung.

Individuelle Behandlung, mit besonderem Fokus auf Atmung, Kreislauf, Wärmeregulation und Anästhesietiefe.

Unsere oberste Priorität ist stets die Sicherheit unserer Patienten.

Heilkunst in der Praxis

Erkennen der Notwendigkeiten

Dazu zählt, das Vertrauen der Patienten zu gewinnen, indem wir ihre individuelle Ausgangssituation genau verstehen, ihre Physiologie klar erkennen und ihre Bedürfnisse verifizieren. Und ihnen im Ergebnis die daraus resultierenden Maßnahmen verständlich vermitteln.

Weiterlesen …

Top Gun im OP

Das Thema hat zwei Aspekte bei uns in der Anästhesiologie und Intensivmedizin. Zum einen: Wir werden zum Piloten, wenn wir die Vielzahl der Vitalparameter im Cockpit während der Operation überwachen. Zum anderen: Bei einer Regionalanästhesie können Sie mit der Videobrille während der Operation Tom Cruise zuschauen, wie er durch den Himmel düst.

Weiterlesen …

In unserer Klinik steht die Patientensicherheit an erster Stelle. Es macht stolz, Teil eines Teams zu sein, das sich für optimale Versorgung und modernste Standards einsetzt.

Aktuelle Stellen­angebote

Praxisnahes Lernen

Wir freuen uns, wenn Sie sich vorstellen können, Ihr „Wahltertial“ in der Klinik für Anästhesiologie- und Operative Intensivmedizin zu absolvieren.

Sowohl im Bereich Anästhesiologie als auch im Bereich Intensivmedizin verfügen wir über die volle Weiterbildungsermächtigung und bieten ein umfassendes Weiterbildungscurriculum an. Unser Fokus liegt dabei auf der praxisnahen Wissensvermittlung und dem stetigen Austausch.

Veranstaltungen der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin

Präoperative Evaluation und Umgang mit der Dauermedikation – Was sollte der Operateur wissen?

Häufige Fragen : Diese Antworten geben Orientierung

Bei der Narkoseeinleitung werden neben dem Bewusstsein und der Schmerzempfindung auch die Schutzreflexe, darunter auch der Schluckreflex, ausgeschaltet. Bei vollem Magen kann es zu Erbrechen kommen, Mageninhalt kann in die Lunge gelangen und eine Lungenentzündung hervorrufen.

Der Anästhesist kann während der Operation die Narkosetiefe exakt steuern und durch ständige Kontrolle wird vermieden, dass Sie während des Eingriffs wach werden.

Narkosen sind heute so sicher wie noch nie, bedrohliche Komplikationen treten nur noch extrem selten auf. Das Risiko hängt weniger von der Anästhesie selbst ab, sondern eher von Begleiterkrankungen des Patienten und von der Art und dem Ausmaß der Operation. Für körperlich normal belastbare Patienten besteht ein äußerst geringes Risiko.

Auch wenn Schmerzen nach einer Operation nicht vollständig zu vermeiden sind, können diese durch eine adäquate Schmerztherapie auf ein gut erträgliches Maß begrenzt werden.

Nach vielen Eingriffen können Sie bereits unmittelbar nach Ankunft im Aufwachraum etwas trinken. Wir reichen Ihnen dort gerne Kaffee, Tee und sogar Wassereis. Sollten Sie das gut vertragen, spricht in der Regel wenig gegen eine kleine Mahlzeit. Nach bestimmten Eingriffen ist manchmal operationsbedingt eine längere Karenz für Flüssigkeiten oder feste Kost erforderlich. Hierüber werden Sie aber im speziellen Fall informiert.

Lade Inhalte