Allgemeinchirurgie und Viszeralchirurgie in Mönchengladbach
Spezialisiert auf die Behandlung der Erkrankungen der Bauchorgane, der Speiseröhre und der Schilddrüse.
Gesamtes Spektrum onkologischer Eingriffe.
DaVinci®-System: Einsatz modernster Technologien für schonende Eingriffe ohne Bauchschnitt.
Termine vergeben wir nach Vereinbarung. Rufen Sie uns gerne an.
Schilddrüsensprechstunde (Endokrine Chirurgie)
Sprechstunde für Bauchdeckenbrüche (Hernien)
Proktologie und Beckenboden
Onkologische chirurgische Sprechstunde (Behandlung bösartiger Erkrankungen)
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Viersener Straße 450
41063 Mönchengladbach
Sprechstunde: Gebäude M, Erdgeschoss
Chefarztsekreteriat: Gebäude P, Erdgeschoss

Top-Expertise und modernste Methoden in der Bauchchirurgie verbinden mit einem Blumenstrauß an Menschlichkeit.
Drei Fragen an den Chefarzt
Das Spektrum unserer chirurgischen Arbeit ist wirklich umfassend. Klare Schwerpunkte liegen dabei in der onkologischen Chirurgie: insbesondere bei bösartigen Erkrankungen von Darm, Leber, Magen, Bauchspeicheldrüse und Speiseröhre. Diese Eingriffe sind in der Regel sehr komplex und erfordern ein Höchstmaß an Präzision, Erfahrung und interdisziplinärer Zusammenarbeit.
Zudem führen wir zahlreiche Eingriffe bei funktionellen Störungen durch, etwa bei chronischen Darmentzündungen, krankhaftes Sobrennen und Beckenbodenstörungen.
Wenn immer es möglich ist versuchen wir einen Bauchschnitt zu vermeiden und nutzen dafür die minimal-invasiven Operationstechniken, die wir mit dem DaVinci-System umsetzen – einem der modernsten Operationssysteme der Welt. Als Leiter des Da Vinci Programms bei uns im Haus bin ich mit den Vorteilen und Nutzen, die für die Operateure und damit auch für die Patienten entstehen, sehr vertraut.
Stellen Sie sich vor: Sie arbeiten mit einer 10-fach vergrößerten dreidimensionalen Darstellung von Organen und Gefäßen. Und der außergewöhnliche Bewegungsradius erleichtert dem Operateur die Arbeit auf engstem Raum.
Operationen können deutlich nervenschonender durchgeführt werden, es gibt eine hohe Sicherheit bei der Tumorkontrolle, die Wundheilung erfolgt deutlich schneller und damit ist auch der stationäre Aufenthalt bei uns im Haus deutlich kürzer – so dass man schneller wieder nach Hause in seine gewohnte Umgebung kommt.
Am wichtigsten ist: es geht immer um einen Menschen. Mit seiner persönlichen Geschichte und Situation. Die Operationen, die wir hier täglich machen und damit unseren wertvollen Erfahrungsschatz immer weiterentwickeln, sind für den einzelnen Patienten in der Regel „das erste Mal“. Und genauso gehen wir auf jeden Menschen zu.
Das fängt mit ganz einfachen Dingen an: gut zuhören, die Zwischentöne wahrnehmen, sich Zeit nehmen. Ängste offen ansprechen und aussprechen. Alle Fragen beantworten und die Behandlungsschritte transparent erklären.
Ich glaube fest daran, dass eine offene Kommunikation nicht nur Vertrauen schafft, sondern auch den Therapieerfolg positiv beeinflusst. Denn Ängste, Sorgen machen und grübeln kostet viel Energie, die wir besser dem Heilungsprozess zuführen.
Besonders wichtig ist mir, die Patienten und auch ihre Angehörigen in die Entscheidungsprozesse einzubeziehen: sodass sie gut informiert sind, ihre Situation aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet haben und so sicher ihre Wahl für den für sie besten Weg treffen können.
Die Chirurgische Woche ist einmalig in Deutschland. Wir bauen damit den Studierenden eine Brücke zwischen der Faszination, die Sie für die Chirurgie empfinden und der ganz konkreten Praxis: was Chirurgie in der Umsetzung, in der manuellen Fertigkeit und im Umgang mit den Menschen wirklich bedeutet.
Es geht uns darum durch ein umfassendes Programm einen möglichst tiefen Einblick zu vermitteln, Workshops und Hands-on Übungen mit erfahrenen Tutoren anzubieten und Karrierewege aufzuzeigen. So dass die Studierenden sich eine chirurgische Laufbahn möglichst gut vorstellen können und sich im besten Fall positiv dafür entscheiden.
Auf unserer letzten Veranstaltung im Oktober 2024 haben wir 35 Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt.
Ich sehe das ganz persönlich als Teil unseres Auftrags mit dafür zu sorgen, dass es in Zukunft top ausgebildete Chirurgen gibt, die sich im Herzen und im vollen Bewusstsein dafür entschieden haben, was diese Tätigkeit erfordert und an Faszination und Freude mit sich bringt.
Impressionen aus der Allgemein- & Viszeralchirurgie
Fachärzte, Pflegekräfte & MFA für Allgemeinchirurgie und Viszeralchirurgie
Für Sie im Einsatz: Kompetent, engagiert, interdisziplinär
Unser Team aus Fachärzten, Pflegekräften und medizinischen Assistenten bietet Ihnen in jeder Phase Ihrer Behandlung höchste Expertise. Durch regelmäßige Fortbildungen und den Einsatz modernster Technologien gewährleisten wir eine erstklassige Versorgung, die individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.

Zertifizierte Qualität, der Sie vertrauen können
Unsere Klinik ist nach höchsten Standards zertifiziert, darunter die Auszeichnung als Darmkrebszentrum durch die Deutsche Krebsgesellschaft.
Diese Zertifizierung bestätigt nicht nur unsere fachliche Kompetenz, sondern auch unsere konsequente Orientierung an den besten Behandlungsstandards.
Unser Selbstverständnis ist es, Ihnen jederzeit die bestmögliche Versorgung zu bieten.

Unser Angebot umfasst das gesamte Spektrum der Allgemein- und Viszeralchirurgie.
Neugierig bleiben, stetig weiterbilden, eigene Paper schreiben. Faire Arbeitszeiten und Dienstmodelle haben – in einem wunderschönen, modernen Krankenhaus.
Aktuelle Stellenangebote

Praktisches Jahr mit Perspektive
Erleben Sie die Vielfalt der Allgemein- und Viszeralchirurgie: von minimal-invasiven Eingriffen mit dem DaVinci-System bis hin zu komplexen onkologischen Operationen. Sie werden aktiv in Diagnosen, Operationsvorbereitungen und den Stationsalltag eingebunden.
Regelmäßige Fortbildungen und interaktive Fallbesprechungen bereiten Sie praxisnah auf Ihre Zukunft vor.
Veranstaltungen der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Häufige Fragen : Diese Antworten geben Orientierung
Die Allgemein- und Viszeralchirurgie ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit der operativen Behandlung von Erkrankungen der inneren Organe und der Bauchhöhle beschäftigt. Sie umfasst zwei Hauptbereiche:
Allgemeinchirurgie: Sie ist spezialisiert auf komplexere Eingriffe an Organen des Verdauungstrakts (z. B. Magen, Darm, Leber, Bauchspeicheldrüse) und endokrinen Drüsen (z. B. Schilddrüse, Nebenniere).
Viszeralchirurgie: Sie ist spezialisiert auf komplexere Eingriffe an Organen des Verdauungstrakts (z. B. Magen, Darm, Leber) und endokrinen Drüsen (z. B. Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse).
Die Kombination dieser beiden Disziplinen ermöglicht es, sowohl häufige als auch hochkomplexe Erkrankungen operativ zu behandeln, z. B. Tumore im Bauchraum, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen oder gutartige Veränderungen wie Gallensteine.
Die Viszeralchirurgie ist ein hochspezialisiertes Teilgebiet der Chirurgie und wird oft auch als "Bauchchirurgie" bezeichnet. Sie umfasst alle operativen Eingriffe an Organen innerhalb des Bauchraums, einschließlich:
Verdauungsorgane: Speiseröhre, Magen, Dünn- und Dickdarm, Enddarm.
Leber und Gallenwege: Entfernung von Lebertumoren, Gallenblasenoperationen bei Gallensteinen.
Bauchspeicheldrüse: Eingriffe bei Entzündungen, Zysten oder Tumoren.
Milz: Entfernung der Milz bei Verletzungen oder Erkrankungen.
Die Viszeralchirurgie behandelt sowohl gutartige als auch bösartige Erkrankungen und nutzt modernste Techniken wie minimal-invasive (Schlüsselloch-)Chirurgie und roboter-assistierte Verfahren. Ein häufiges Ziel ist es, die Eingriffe für Patienten schonend und sicher zu gestalten.
Die Allgemeinchirurgie ist ein breit gefächertes Fachgebiet, das grundlegende und häufige chirurgische Eingriffe umfasst. Dazu gehören:
Hernienchirurgie: Behandlung von Leisten-, Bauchwand- und Narbenbrüchen.
Weichteilchirurgie: Entfernung von Haut- und Unterhautgeschwülsten (z. B. Lipome, Atherome).
Notfalloperationen: Versorgungen nach Verletzungen oder akuten Erkrankungen, wie Blinddarmentzündungen oder Perforationen im Bauchraum.
Die Allgemeinchirurgie bildet oft die Basis für spezialisierte Fachgebiete wie die Viszeralchirurgie. Sie spielt eine wichtige Rolle in der Erstversorgung und bei Operationen, die ein breites chirurgisches Wissen erfordern.
Die endokrine Chirurgie ist ein Spezialgebiet, das sich mit der operativen Behandlung hormonproduzierender Drüsen befasst. Dazu gehören:
Schilddrüse: Entfernung bei gutartigen Knoten, Überfunktion oder Schilddrüsenkrebs.
Nebenschilddrüsen: Behandlung bei Störungen des Kalziumhaushalts durch Überfunktion (Hyperparathyreoidismus).
Nebennieren: Eingriffe bei hormonproduzierenden Tumoren oder bei Überproduktion von Stresshormonen.
Bauchspeicheldrüse: Operationen bei hormonproduzierenden Tumoren (z. B. Insulinome).
Ziel der endokrinen Chirurgie ist es, hormonelle Dysbalancen zu korrigieren oder bösartige Veränderungen operativ zu entfernen. Dabei kommen oft schonende Techniken wie minimal-invasive Verfahren zum Einsatz, um die Heilungszeit zu verkürzen und die Funktion der Drüsen so weit wie möglich zu erhalten.
Minimal-invasive Operationen, auch bekannt als Schlüssellochchirurgie, sind besonders vorteilhaft bei Eingriffen, die kleinere Schnitte ermöglichen und somit das umliegende Gewebe schonen. Sie werden häufig bei Gallenblasenentfernungen, Leistenbruchoperationen und bestimmten gynäkologischen Eingriffen eingesetzt. Die Vorteile dieser Methode umfassen geringere postoperative Schmerzen, schnellere Genesung und kleinere Narben. Allerdings ist die Eignung für eine minimal-invasive Operation abhängig von Faktoren wie dem Gesundheitszustand des Patienten und der Art der Erkrankung. In einigen Fällen kann es notwendig sein, auf offene Operationen zurückzugreifen, insbesondere wenn Komplikationen auftreten oder ein besserer Zugang zum Operationsgebiet erforderlich ist.
Die Erholungszeit nach einer Operation variiert je nach Art und Umfang des Eingriffs sowie dem individuellen Gesundheitszustand des Patienten. Bei minimal-invasiven Eingriffen ist die Genesungszeit oft kürzer, und Patienten können ihre normalen Aktivitäten schneller wieder aufnehmen. Nach größeren Operationen, wie einem Bauchschnitt (Laparotomie), kann die vollständige Heilung mehrere Wochen dauern. In der Regel sind Patienten nach etwa sechs Wochen wieder arbeitsfähig, wobei die Narbe nach zwei Monaten voll belastbar ist. Es ist wichtig, die Anweisungen des behandelnden Arztes zu befolgen und körperliche Aktivitäten schrittweise zu steigern, um Komplikationen zu vermeiden.
Chirurgische Eingriffe im Bauchraum, unabhängig davon, ob sie minimal-invasiv oder offen durchgeführt werden, bergen bestimmte Risiken. Dazu zählen Infektionen, Blutungen, Verletzungen benachbarter Organe und Wundheilungsstörungen. Eine sorgfältige präoperative Planung und die Auswahl des geeigneten Operationsverfahrens sind entscheidend, um diese Risiken zu minimieren.
Über die mit dem jeweiligen Eingriff verbundenen spezifischen Risiken klären wir Sie ausführlich auf.
Die Entscheidung für oder gegen eine Operation basiert auf einer umfassenden Bewertung des Patienten, einschließlich der Schwere und Art der Erkrankung, der Erfolgsaussichten des Eingriffs und möglicher Alternativen. Diagnostische Untersuchungen, wie bildgebende Verfahren und Laboranalysen, spielen eine entscheidende Rolle. Zudem werden die individuellen Risiken des Patienten, einschließlich Vorerkrankungen und allgemeiner Gesundheitszustand, berücksichtigt. In vielen Fällen erfolgt die Entscheidungsfindung interdisziplinär, wobei verschiedene Fachärzte gemeinsam den besten Behandlungsansatz festlegen. Eine offene Kommunikation mit dem Patienten über die Vor- und Nachteile der Operation sowie mögliche Alternativen ist essenziell, um eine informierte Entscheidung zu treffen.
Die Robotik hat in der Chirurgie in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, insbesondere durch Systeme wie das DaVinci-System. Diese Technologie ermöglicht es Chirurgen, Eingriffe mit hoher Präzision durchzuführen, indem sie feinste Bewegungen steuern und eine verbesserte Sicht auf das Operationsfeld erhalten. Vorteile der robotergestützten Chirurgie sind kleinere Schnitte, reduzierte postoperative Schmerzen und eine schnellere Genesung. Allerdings erfordert der Einsatz solcher Systeme eine spezielle Ausbildung, und nicht alle Eingriffe sind für die robotergestützte Methode geeignet. Die Entscheidung für den Einsatz von Robotik hängt von der Art der Operation, der Erfahrung des Chirurgen und den individuellen Umständen des Patienten ab.
Seit 2014 setzt der Chefarzt der Abteilung, Prof. Dr. Andreas Kirschniak, als einer der ersten Viszeralchirurgen in Deutschland auf die roboter-assistierte Chirurgie.
Die postoperative Nachsorge ist entscheidend für eine erfolgreiche Genesung. Sie umfasst regelmäßige Kontrolluntersuchungen, Wundpflege, Schmerzmanagement und gegebenenfalls Physiotherapie. Patienten sollten die Anweisungen ihres Arztes bezüglich körperlicher Aktivitäten, Ernährung und Medikation genau befolgen. Bei Anzeichen von Komplikationen, wie Fieber, verstärkten Schmerzen oder Rötungen an der Operationsstelle, ist umgehend medizinischer Rat einzuholen. Eine gute Nachsorge trägt dazu bei, die Heilung zu fördern und das Risiko von postoperativen Problemen zu minimieren.
Lassen Sie sich während des Tagesbetriebs gerne über unser Sekretariat mit einem ärztlichen Kollegen verbinden, wenden Sie sich außerhalb dieser Zeiten an unsere zentrale Notaufnahme.