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Andreas Kirschniak

Top-Expertise und modernste Methoden in der Bauchchirurgie verbinden mit einem Blumenstrauß an Menschlichkeit.

Prof.Dr.med. Andreas Kirschniak Chefarzt, Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Drei Fragen an : Prof. Dr. med. 
Andreas Kirschniak

Das Spektrum unserer chirurgischen Arbeit ist wirklich umfassend. Klare Schwerpunkte liegen dabei in der onkologischen Chirurgie: insbesondere bei bösartigen Erkrankungen von Darm, Leber, Magen, Bauchspeicheldrüse und Speiseröhre. Diese Eingriffe sind in der Regel sehr komplex und erfordern ein Höchstmaß an Präzision, Erfahrung und interdisziplinärer Zusammenarbeit.

Zudem führen wir zahlreiche Eingriffe bei funktionellen Störungen durch, etwa bei chronischen Darmentzündungen, krankhaftes Sobrennen und Beckenbodenstörungen.

Wenn immer es möglich ist versuchen wir einen Bauchschnitt zu vermeiden und nutzen dafür die minimal-invasiven Operationstechniken, die wir mit dem DaVinci-System umsetzen – einem der modernsten Operationssysteme der Welt. Als Leiter des Da Vinci Programms bei uns im Haus bin ich mit den Vorteilen und Nutzen, die für die Operateure und damit auch für die Patienten entstehen, sehr vertraut.

Stellen Sie sich vor: Sie arbeiten mit einer 10-fach vergrößerten dreidimensionalen Darstellung von Organen und Gefäßen. Und der außergewöhnliche Bewegungsradius erleichtert dem Operateur die Arbeit auf engstem Raum.
Operationen können deutlich nervenschonender durchgeführt werden, es gibt eine hohe Sicherheit bei der Tumorkontrolle, die Wundheilung erfolgt deutlich schneller und damit ist auch der stationäre Aufenthalt bei uns im Haus deutlich kürzer – so dass man schneller wieder nach Hause in seine gewohnte Umgebung kommt.

Am wichtigsten ist: es geht immer um einen Menschen. Mit seiner persönlichen Geschichte und Situation. Die Operationen, die wir hier täglich machen und damit unseren wertvollen Erfahrungsschatz immer weiterentwickeln, sind für den einzelnen Patienten in der Regel „das erste Mal“. Und genauso gehen wir auf jeden Menschen zu.

Das fängt mit ganz einfachen Dingen an: gut zuhören, die Zwischentöne wahrnehmen, sich Zeit nehmen. Ängste offen ansprechen und aussprechen. Alle Fragen beantworten und die Behandlungsschritte transparent erklären.

Ich glaube fest daran, dass eine offene Kommunikation nicht nur Vertrauen schafft, sondern auch den Therapieerfolg positiv beeinflusst. Denn Ängste, Sorgen machen und grübeln kostet viel Energie, die wir besser dem Heilungsprozess zuführen.

Besonders wichtig ist mir, die Patienten und auch ihre Angehörigen in die Entscheidungsprozesse einzubeziehen: sodass sie gut informiert sind, ihre Situation aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet haben und so sicher ihre Wahl für den für sie besten Weg treffen können.

Die Chirurgische Woche ist einmalig in Deutschland. Wir bauen damit den Studierenden eine Brücke zwischen der Faszination, die Sie für die Chirurgie empfinden und der ganz konkreten Praxis: was Chirurgie in der Umsetzung, in der manuellen Fertigkeit und im Umgang mit den Menschen wirklich bedeutet.

Es geht uns darum durch ein umfassendes Programm einen möglichst tiefen Einblick zu vermitteln, Workshops und Hands-on Übungen mit erfahrenen Tutoren anzubieten und Karrierewege aufzuzeigen. So dass die Studierenden sich eine chirurgische Laufbahn möglichst gut vorstellen können und sich im besten Fall positiv dafür entscheiden.

Auf unserer letzten Veranstaltung im Oktober 2024 haben wir 35 Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt.

Ich sehe das ganz persönlich als Teil unseres Auftrags mit dafür zu sorgen, dass es in Zukunft top ausgebildete Chirurgen gibt, die sich im Herzen und im vollen Bewusstsein dafür entschieden haben, was diese Tätigkeit erfordert und an Faszination und Freude mit sich bringt.

Vita

Prof. Dr. med. Andreas Kirschniak
Geboren 1976 in Rothenburg ob der Tauber
Studium in Tübingen, 
Abschluss im Jahr 2002
Chefarzt seit 2020 der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie der Kliniken Maria Hilf GmbH
Facharzt für Allgemeine und Viszeralchirurgie, Spezielle Viszeralchirurgie
Außerplanmässiger Professor an der medizinischen Fakultät der Universitätsklinik Tübingen
Modulverantworlicher für „Minimalinvasive Chirurgie und Robotik“ des Studiengangs Medizintechnik-Bacholor, Medizinische Fakultät Tübingen
Leiter des Darmkrebszentrums Kliniken Maria Hilf GmbH, Mönchengladbach
Leiter „Interdisziplinäre Roboterchirurgie“ Kliniken Maria Hilf GmbH, Mönchengladbach
Leiter des Ressorts „Nachwuchs“ des Berufsverbandes der deutschen Chirurgen e.V. (BDC)
Wissenschaftlicher Leiter des Kongresses „Staatsexamen und Karriere“ des BDCs und BDIs; www.staatsexamen-und-karriere.de

Seit August 2020
Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie der Kliniken Maria Hilf GmbH, Mönchengladbach
Januar 2020 - Mai 2020
W2-Professor für „Chirurgische Technologie“, Eberhard-Karls Universität Tübingen
Juni 2017 – Mai 2020
Leitender Oberarzt in der Klinik für Allgemeine, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Tübingen (Direktor: Prof. Dr. A. Köngsrainer)
2017
Facharztprüfung für Visceralchirurgie (umfangreicher Facharzt)
Seit 2015
Leiter der Kolorektalen-, Beckenboden- und Roboterassistierten Chirurgie sowie CED in der Abteilung für Allgemeine, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Tübingen
Seit 2014
Oberarzt in der Abteilung für Allgemeine, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Tübingen
Seit 2009
Facharzt in der Abteilung für Allgemeine, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Tübingen
November 2009
Facharztprüfung für Allgemeine Chirurgie
2007 – 2009
Assistenzarzt in der Abteilung für Allgemeine und Viszeralchirurgie, Krankenhaus Neuwerk „Maria von den Aposteln“, Mönchengladbach (Prof. Dr. F. A. Granderath)
2005 – 2007
Assistenzarzt in der Abteilung für Allgemeine, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Tübingen (Prof. Dr. A. Königsrainer)
2004 – 2005
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Anatomischen Institut der Universität Tübingen (Prof. Dr. U. Drews)
2003 – 2004
Arzt im Praktikum in der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Universitätsklinikum Tübingen (Prof. Dr. Dr. S. Reinert)
2002 – 2003
Arzt im Praktikum im Anatomischen Institut der Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Prof. Dr. U. Drews)
1996-2002
Studium der Humanmedizin Universität Tübingen

seit 2018
Verantwortlicher Leiter des Nachwuchsressorts des BDCs
seit 2018
Mitherausgeber der Zeitschrift „Zentralblatt für Chirurgie“, Bereichsleiter für die Themen Aus- und Weiterbildung
2013 – 2016
Vorsitzender und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft junge Chirurgie (CAJC) und der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV)
seit 2012
Leiter der „Chirurgischen Woche“, einer Initiative der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (CDGCH) und des Berufsverbands der Deutschen Chirurgen e. V. (BDC) zur Nachwuchsförderung für Studierende
2012 - 2020
Mitgied der Exzellenzakademie der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV), seit 2019 Seniormitglied

  • Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie
  • Berufsverband Deutsche Chirurgie
  • European Association of Endoscopic Surgery
  • Exzellenzakademie der DGAV Deutsche Kontinenzgesellschaft
  • Deutsche Kontinenzgesellschaft


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