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Schwerpunkte in der Nuklearmedizin

Unsere modernen Diagnoseverfahren wie PET/CT, Nuklearkardiologie und Schilddrüsendiagnostik liefern präzise Einblicke bei der Tumordiagnostik, der Herzdurchblutungsanalyse und bei Schilddrüsenerkrankungen.

Mit innovativen Technologien bieten wir individualisierte Antworten auf komplexe medizinische Fragestellungen und ebnen damit häufig der richtigen Therapie den Weg.

Mit dem PET/CT Siemens Biograph kombinieren wir hochauflösende Positronen-Emissions-Tomographie und Computertomographie. Zum Einsatz kommt dieses Verfahren vorwiegend bei der Diagnose und Stadienbeurteilung von Tumorerkrankungen, z. B. bei Lungenkrebs oder Prostatakrebs, aber auch bei neurologischen Fragestellungen.

Bei onkologischen Fragestellungen kommt zumeist 18F-DG, ein radioaktiv markierter Zucker, oder 18F-PMSA, ein Tracer für die Prostatacarcinomdiagnostik, zum Einsatz.

Bei neurologischen Fragestellungen setzen wir zur Bestimmung des Hirnstoffwechsels ebenfalls 18F-DG ein. Zur genauen Diagnostik bei V.a. Alzheimer Demenz können aber mit 18-F-Florbetaben auch die krankmachenden Proteine (das Amyloid) direkt sichtbar gemacht werden.

Bei der Nuklearkardiologie setzen wir die dedizierte Herzkamera D-SPECT ein. Sie bietet besonders exakte Ergebnisse bei der Frage nach der Durchblutung des Herzmuskels, wenn der Verdacht auf eine koronare Herzkrankheit (KHK) besteht. Auch bei bereits diagnostizierter KHK kann präzise überprüft werden, ob Stents noch durchgängig sind.

Sonografie, Szintigraphie, Labordiagnostik

Im Rahmen der Schilddrüsendiagnostik, z.B. bei einer Funktionsstörung der Schilddrüse (Autonomien, „heiße/kalte“ Knoten) werden meist eine Ultraschalluntersuchung, eine Blutuntersuchung und je nach Fragestellung auch eine Szintigraphie durchgeführt.

Die Feinnadelpunktion von kalten Knoten erfolgt routinemäßig in Zusammenarbeit mit einer ausgewiesenen Expertin auf dem Gebiet der Pathologie. Auch Patienten mit Schilddrüsenvergrößerung und/oder Knoten (Struma/Kropf), Autoimmunerkrankungen und Entzündungen (Morbus Basedow, Hashimoto-Thyreoidits) sowie Schilddrüsentumoren können untersucht und sowohl ambulant als auch – falls erforderlich – stationär behandelt werden.

 

Zur Diagnose eine Lungenembolie wird dieses Verfahren in moderner SPECT/CT-Technik eingesetzt. Die Belüftung – nach Ventilation mit dem Technegasgenerator – und Durchblutung der Lunge – nach Injektion kleinster radioaktiv markierter Partikel – wird dreidimensional abgebildet, so dass Lungenembolien sicher erkannt oder ausgeschlossen werden können.

Zudem kann eine CT-basierte Quantifizierung vor Lungenoperationen, z. B. bei Krebserkrankungen, COPD oder Lungenemphysem zur Beurteilung der postoperativ zu erwartenden Lungenfunktion durchgeführt werden. Hierbei können mittels eines neuen 3D-Auswerteverfahrens – basierend auf künstlicher Intelligenz – die Anteile der einzelnen Lungenlappen an der Gesamtfunktion der Lunge berechnet werden.

Mit den SPECT System entstehen die Untersuchungen mit DaTSCAN® im Vordergrund. Diese spezielle, radioaktiv markierte Substanz dient der molekularen Bildgebung der präsynaptischen Dopamintransporterdichte im Gehirn, wodurch sich Details der Signalübermittlung beurteilen lassen. Hierdurch können typische und atypische Parkinsonsyndrome von zum Beispiel dem essenziellen Tremor unterschieden werden.

Das PET-CT System setzen wir bei neurologischen Fragestellungen zur Bestimmung des Hirnstoffwechsels mit dem radioaktiv markierten Zucker 18F-DG ein.

Zur genauen Diagnostik bei V.a. Alzheimer Demenz können wir mit 18F-Florbetaben auch die krankmachenden Proteine (das Amyloid) direkt sichtbar machen.

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