
Gelenkerhalt und Knorpeltransplantation: Moderne Lösungen der orthopädischen Chirurgie
Die orthopädische Chirurgie fokussiert sich auf gelenkerhaltende Verfahren wie Knorpeltransplantationen und innovative Therapien bei degenerativen Knochenerkrankungen.
Ergänzt wird das Leistungsspektrum durch die Behandlung von Knochentumoren und Metastasen, um Beweglichkeit und Lebensqualität zu sichern.
Die gelenkerhaltende Chirurgie bei degenerativen Knochenerkrankungen wie Osteoporose oder im Falle von Verletzungen ist ein weiterer Spezialbereich der orthopädischen Chirurgie.
Ein langjährig etabliertes Verfahren ist die Knorpeltransplantation: Die Mediziner verpflanzen gesundes patienteneigenes Knorpelgewebe aus einer unbelasteten Körperregion an die defekte Stelle, wo die gesunden Zellen nachwachsen und neues gesundes Knorpelgewebe entsteht.
Dies geschieht direkt in der minced cartilage Technik oder mit Chondrosphären, die in den USA aus körpereigenen Knorpelzellen des Patienten angezüchtet und dann zurückverpflanzt werden.
Ein weiterer Schwerpunkt der Orthopädie an den Kliniken Maria Hilf ist die Versorgung krebskranker Patienten mit Tumoren und Metastasen in Knochen und Weichteilen: die „orthopädische Tumorchirurgie“.
Mit verschiedenen operativen Maßnahmen können die Mediziner den Betroffenen häufig vollständig heilen Alternativ ermöglichen Prothesen oder andere stabilisierende Maßnahmen die Bewegungsfähigkeit zu erhalten oder die Schmerzen zu lindern und eine Pflegbarkeit wiederherzustellen.