
Um Gefäße zu rekonstruieren muss man ein bisschen wie ein Künstler arbeiten und braucht eine sehr gute dreidimensionale Vorstellung.
Drei Fragen an : Prof. Dr. med. Barbara Weis-Müller
Mein Ansatz in der Gefäßmedizin basiert auf einer patientenzentrierten und interdisziplinären Betreuung. Gefäßerkrankungen sind oft komplex und betreffen verschiedene Organsysteme, weshalb eine enge Zusammenarbeit mit anderen Fachrichtungen essenziell ist. Wir verfolgen das Konzept der „Total Vascular Care“, das eine ganzheitliche Versorgung von Kopf bis Fuß ermöglicht.
Dabei setzen wir auf eine Kombination aus modernster Diagnostik, innovativen minimal-invasiven Verfahren und bewährten chirurgischen Techniken. Unser Ziel ist es, für jeden Patienten die bestmögliche individuelle Therapie zu entwickeln, um Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern.
Neben der medizinischen Versorgung legen wir großen Wert auf eine offene Kommunikation, um Ängste zu nehmen und die Patienten aktiv in den Behandlungsprozess einzubeziehen.
Unsere Klinik ist ein zertifiziertes interdisziplinäres Gefäßzentrum, das höchste medizinische Standards erfüllt. Wir verfügen über eine Dreifach-Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG), die Deutsche Gesellschaft für Angiologie (DGA) und die Deutsche Gesellschaft für Radiologie (DRG). Dies unterstreicht unsere hohe Expertise in der Behandlung komplexer Gefäßerkrankungen.
Besonders hervorzuheben ist die enge Zusammenarbeit mit den Fachbereichen Radiologie, Nephrologie, Radiologie und Kardiologie. Diese Kooperation ermöglicht schnelle Diagnosen und individuell abgestimmte Behandlungsstrategien, die sowohl stationäre als auch ambulante Patienten optimal versorgen.
Durch den Einsatz modernster Technik, wie unserem Hybrid-OP, gewährleisten wir minimal-invasive und schonende Eingriffe, die zu kürzeren Krankenhausaufenthalten und einer schnelleren Genesung führen.
Unsere Klinik verfügt über eine hochmoderne technische Ausstattung, die eine präzise Diagnostik und innovative Therapiemöglichkeiten ermöglicht.
In unserem Hybrid-OP ist eine moderne Angiografieanlage fest installiert. Damit können offene Gefäßoperationen mit einer interventionellen Gefäßbehandlung kombiniert werden. Diese Technologie erlaubt es uns, maßgeschneiderte Behandlungen mit geringerer Belastung für den Patienten durchzuführen. Das ist insbesondere bei komplexen Aortenaneurysmen und bei komplexen Durchblutungsstörungen ein entscheidender Vorteil.
Unser Ziel ist es, durch den Einsatz modernster Technik eine optimale Therapie zu gewährleisten, die individuell auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten zugeschnitten ist.
Vita
- Prof. Dr. med. Barbara Weis-Müller
- Geboren in Bönnigheim, Kreis Ludwigsburg
- Studium in Gießen und Düsseldorf, Abschluss im Jahr 1985
- 2010
- Chefärztin der Klinik für Gefäßchirurgie
- 2009 – 2010
- Oberärztin am Centrum für Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie Universitätsklinikum Münster und in der Klinik für Gefäßchirurgie, St. Franziskus-Hospital Münster
- 1997 – 2009
- Oberärztin in der Klinik für Gefäßchirurgie und Nierentransplantation, Universitätsklinikum Düsseldorf
- 1994 – 1997
- Assistenzärztin in der Klinik für Gefäßchirurgie und Nierentransplantation, Universitätsklinikum Düsseldorf
- 1992 – 1993
- Assistenzärztin in der Unfallchirurgie der Kliniken der Landeshauptstadt Düsseldorf in Benrath, jetzt Sana-Kliniken
- 1985 – 1991
- Assistenzärztin in der Chirurgie der Kliniken der Landeshauptstadt Düsseldorf in Benrath, jetzt Sana-Kliniken
- 2012
- Ernennung zur außerplanmäßigen Professorin durch die Heinrich Heine Universität Düsseldorf
- 2010
- Zusatzbezeichnung Phlebologie
- 2010
- Fachkunde im Strahlenschutz in Verbindung mit Gefäßinterventionen
- 2009
- Anerkennung als Endovaskuläre Chirurgin
- 1997
- Facharztanerkennung Gefäßchirurgie
- 1993
- Facharztanerkennung Unfallchirurgie
- 1991
- Facharztanerkennung Chirurgie
- 2004
- Habilitation
- 1986
- Promotion
- Weiterbildung für das Fach „Gefäßchirurgie"
- Weiterbildung für das Fach „Phlebologie" durch Dr. Sporkmann
- Volle Weiterbildung für das Fach „Common Trunk“ (für 24 Monate)