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Wegen Nierenversagen eingeliefert, Tumor gefunden – und ein besonderes Dankeschön

Vor fast 20 Jahren erlitt ein albanischer Patient ein terminales Nierenversagen.

In Italien wurde er notdürftig mit einer Bauchfelldialyse versorgt, lebte dort jedoch unter schwierigen Bedingungen.

Schließlich führte ihn sein Weg nach Mönchengladbach, wo er sich in unserer Notaufnahme vorstellte – mit einem entzündeten Katheter und in kritischem Zustand.

Diagnose, Dialyse und eine überraschende Entdeckung

Nach der Erstversorgung brachten wir ihn auf die Hämodialyse, wo er über Jahre hinweg betreut wurde. Während einer Routineuntersuchung entdeckten wir einen Nierentumor, der in enger Zusammenarbeit mit den Urologen operativ entfernt wurde. Trotz dieser schweren Krankheitsgeschichte konnte der Patient schließlich erfolgreich transplantiert werden.

Ein Zeichen der Dankbarkeit

Über die Jahre entstand eine enge Verbindung zwischen dem Patienten, seiner Familie und unserem Team. Sein Sohn, der in Deutschland eine Ausbildung zum Bäcker absolvierte und heute auf einer ostfriesischen Insel ein Restaurant betreibt, brachte eines Tages ein besonderes Geschenk mit: Ein handgefertigtes Holzboot – eine Hommage an die Heimatstadt der Familie und ein Zeichen der Dankbarkeit für die jahrelange Betreuung seines Vaters.

Langfristige Betreuung und Vertrauen

Heute lebt der Patient mit seiner transplantierten Niere ein stabiles Leben. Regelmäßig kommt er noch zur Nachsorge in unsere Sprechstunde – ein Beispiel für die enge und vertrauensvolle Begleitung, die unsere Klinik auszeichnet.

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