Behandlungsablauf

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Behandlungsablauf

Gerne erklären wir Ihnen wie die Abläufe in unserer Zentralen Notaufnahme organisiert sind.

Für erkrankte Patienten, die sich selbst vorstellen sieht der Ablauf häufig wie im Folgenden dargestellt aus:

1. Administrative Erstaufnahme und medizinische Ersteinschätzung

In den Räumen U6 und U7 lesen wir Ihre Versichertenkarte ein und führen eine medizinische Ersteinschätzung durch. Dazu nutzen wir eine vom Gesetzgeber zwingend vorgeschriebene fünfstufige Dringlichkeitsfestlegung (Emergency Severity Index, ESI). Solch eine Dringlichkeitseinschätzung muss zwingend in allen deutschen Notaufnahmen stattfinden, die an der strukturierten Notfallversorgung teilnehmen. Bei hoher Dringlichkeit werden Sie in einen Untersuchungs- und Behandlungsraum gebracht, bei niedrigeren Dringlichkeitsstufen bitten wir Sie unter Umständen noch im Warteraum Platz zu nehmen.

2. Pflegerische Aufnahme und Arztkontakt

Abhängig von ihrem Beschwerdebild, der benötigten medizinischen Fachdisziplinen und ihrer Dringlichkeitsfestlegung nehmen wir Sie im nächsten Schritt ärztlich und pflegerisch auf. In dieser Phase finden Maßnahmen wir Blutentnahme, EKG sowie ggf. Schienung und Kühlung bei Verletzungen statt. Dies wird im Regelfall zunächst vom Pflegepersonal durchgeführt. Bei lebensgefährlichen Symptomen wird sofort ein Arzt hinzugerufen.
Wir machen zu Ihrer Sicherheit eine ausführliche Labordiagnostik. Diese benötigt jedoch technisch bedingt mindestens 90 Minuten. Sobald die Werte vorliegen, werden diese bereits vom Arzt begutachtet, auch wenn Sie noch keinen persönlichen Kontakt zu diesem hatten. Bei Brustschmerz legt das Pflegepersonal das EKG sofort einem Arzt vor, damit im Fall eines Herzinfarktes sofort reagiert werden kann. Je nach Krankheitsbild oder Verletzung kommt in der ersten Phase ein Arzt kurz zu Ihnen und fordert weitere Diagnostik wie Röntgenuntersuchungen an. Damit versuchen wir die Dauer bis zur korrekten Diagnose zu verkürzen. So liegen die Befunde vor, wenn der Arzt mit Ihnen im Anschluss ein ausführliches Gespräch führt. Auf diese Weise versuchen wir die Wartezeiten für Sie bestmöglich zu verkürzen.

3. Überwachungsphase und Wartezeit auf Befunde

Bei vielen Krankheitsbildern und manchen Verletzungen (z.B. Gehirnerschütterung) ist eine kontinuierliche Überwachung des Patienten notwendig. Dazu verbringen wir den Patienten in unseren Überwachungsbereich. In kritischen Fällen verlegen wir den Patienten nach erfolgter Erstversorgung auf eine Intensivstation oder Spezialstationen wie die Stroke Unit (Schlaganfallstation) oder die Chest Pain Unit (Brustschmerz-Überwachungseinheit).
Bis Laborbefunde, Röntgenbefunde oder andere Untersuchungsergebnisse vorliegen verbleiben Sie als Patient im Regelfall bei uns. Es dient Ihrer Sicherheit, wenn Sie in der ersten Krankenhausphase bei den Ärzten bleiben, die Sie aufgenommen haben. Zudem sind in der Notaufnahme rund um die Uhr Ärzte verschiedener Fachdisziplinen vor Ort. 4. Verlegung auf Station oder Entlassung Erst wenn wir sicher sein können, dass Ihr Zustand stabil ist und wir alle notwendigen Schritte eingeleitet haben, verlegen wir Sie auf eine Normalpflegestation. Bei manchen Patienten können wir nach der Diagnostik- und Behandlungsphase auch Entwarnung geben. Ein längerer stationärer Aufenthalt ist dann nicht notwendig. In diesem Fall entlassen wir Sie und stellen Ihnen bei Bedarf auch ein Rezept aus. Eventuell müssen Sie sich aber erneut bei uns vorstellen, beispielsweise in der Sprechstunde der Klinik der Orthopädie und Unfallchirurgie zur Gips- oder Wundkontrolle. Darüber werden Sie von uns informiert.

Telefonnummer:

 02161 / 892-4010

 

Zentrale Notaufnahme
Kliniken Maria Hilf GmbH
Viersener Straße 450
41063 Mönchengladbach

Priv.-Doz. Dr. med Sebastian Bergrath

Chefarzt

Priv.-Doz. Dr. med. Sebastian Bergrath

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